DURCHFALLERKRANKUNGEN

DIE Geißel der intensiven Schweinemast!

Durchfallerkrankungen werden mehr und mehr zu einem wirtschaftlichen Grundproblem in der intensiven Schweinemast. Der Mäster ist grundsätzlich immer abhängig vom Produktionsbetrieb. Analyse und Identifizierung der bestandsspezifischen Grundprobleme des Herkunftsbetriebs stehen deshalb an der Tagesordnung unserer Bestandsbetreuung. Dennoch führen auch viel zu oft Verfehlungen in der Hygiene, Fütterungsfehler und bakterielle Krankheitserreger am Mastbetrieb zu schwerwiegenden, leistungsmindernden Problemen.

Fütterungsbedingte Fehler

Im Laufe der Mast stellen bedarfs- und leistungsgerechte Steigerung der Rohfasergehalte zulasten der Rohproteinversorgung in der Gesamtration die Grundvoraussetzung für eine stabile Verdauung ihrer Mastschweine dar. Nur durch diese werden stabile Mastleistungen und Fleischqualitäten (MFA) gewährleistet und eine maximale Widerstandskraft gegen Krankheitserreger garantiert.

Kostengünstige, alternative Eiweißquellen sind auf den ersten Blick für den Mäster verlockend. Postwendend führen deren schlechte Verdaulichkeit und Toxinbelastungen jedoch viel zu häufig zu massiven Fütterungsimbalanzen und teuren Folgeschäden.

Das essentielle Aminosäuremuster selbst spielt ebenso wie dessen Verhältnis zum Energiegehalt der Ration eine maßgebliche Rolle bei der Stabilisierung der systemischen Immunität ihrer Mastschweine und trägt somit maßgeblich zur Vermeidung von diätetischen Durchfallerkrankungen bei.  Eine Einphasenfütterung kann diesen Ansprüchen niemals gerecht werden. 

Erhöhte Mykotoxingehalte durch Fehler in der Futtermittelproduktion und-lagerung müssen ebenso ins Kalkül gezogen werden: Optimierung der Produktionsabläufe vermeiden sie und optimierte Rationsgestaltung in Kombination mit Toxinbindern/-spaltern kompensieren sie.

Eine umfangreiche Beratung erhalten sie bei uns. Unserem Praxisteam stehen kompetente Fütterungsspezialisten zur Verfügung.

Nutzen sie Synergieffekte: Rationsoptimierung unter Berücksichtigung tierärztlicher Maßnahmen garantieren maximalen Erfolg!

Dysenterie und PIA

Im Laufe der Jahre haben sich Dysenterie (Brachyspira spp.) und Porzine Intestinale Adenomatose (Lawsonia intracellularis) als Hauptproblemverursacher des ansteckenden Durchfalls in der intensiven Schweinemast herauskristallisiert.

Neben betriebseigener Hygiene und einer optimalen Ration stehen geeignete antibiotische Maßnahmen von 

  • ausreichender Dauer
  • hoher Dosierung und 
  • geeignetem Wirkspektrum

im absoluten Vordergrund. 

Dennoch spielen pflanzliche Spezialfuttermittel, allen voran Dysantik®,  in der Ration als Top Dressing eine immer größere Rolle. Wirksam dosiert und ausreichend lange verabreicht, tragen  sie jedoch nur in Kombination mit der geeigneten Antibiose zu einer schnellen, wirkungsvollen und dauerhaften Verbesserung der Tiergesundheit in der Schweinemast bei. Alleine verabreicht ist durch die Unterdrückung des Durchfallgeschehens die Gefahr der Verschleppung im gesamten Betrieb sehr wahrscheinlich, da dadurch die krankheitsverursachenden Erreger nicht nachweislich abgetötet werden.

Lassen sie sich von unserem Expertenteam beraten. Sparen sie Zeit und Geld durch unsere exakte Diagnostik und kontrollierten, sorgfältigen Einsatz von Antibiotika zur richtigen Zeit!